Bei einem E-Bike bieten hydraulische Scheibenbremsen eine starke und gleichmäßige Bremsleistung bei vergleichsweise geringem Kraftaufwand am Bremshebel. Deshalb sind sie bei modernen Modellen weit verbreitet. „Wartungsarm“ bedeutet jedoch nicht „wartungsfrei“.
Bremsbeläge verschleißen, Bremsscheiben können verschmutzen oder sich verziehen, Leitungen können undicht werden, und Luft oder gealterte Bremsflüssigkeit im Hydrauliksystem können mit der Zeit das Gefühl am Bremshebel verändern.
Die wichtigste Regel ist einfach:
Wenn sich deine hydraulische Bremse plötzlich weicher anfühlt, deutlich mehr Hebelweg benötigt, Flüssigkeit verliert oder spürbar an Bremskraft einbüßt, fahre nicht einfach weiter und warte darauf, dass sich das Problem von selbst bessert. Prüfe zuerst das Bremssystem.
Die regelmäßige Kontrolle können die meisten Fahrer selbst durchführen. Der Austausch der Bremsflüssigkeit und das Entlüften sollten jedoch immer nach dem für das jeweilige Bremssystem vorgeschriebenen Verfahren erfolgen.

Das Wichtigste: Bewährte Methoden zur Wartung von E-Bike-Bremsen
Zu einer sinnvollen Wartungsroutine gehören:
- Vor der Fahrt das Gefühl am Bremshebel prüfen.
- Bremsbeläge und Bremsscheiben regelmäßig kontrollieren.
- Öl, Fett und Kettenschmiermittel von den Bremsflächen fernhalten.
- Bremshebel, Leitung und Bremssattel auf austretende Flüssigkeit prüfen.
- Bremsscheiben bei Bedarf mit einem geeigneten Bremsenreiniger säubern.
- Verschlissene oder verunreinigte Bremsbeläge ersetzen.
- Das Hydrauliksystem entlüften, wenn das Hebelgefühl auf Luft oder Probleme mit der Bremsflüssigkeit hindeutet oder wenn dies im Wartungsplan des Bremsenherstellers vorgesehen ist.
Ein langsamer zurückkehrender Bremshebel, ein weicheres Hebelgefühl oder eine schlechtere Bremsreaktion können darauf hinweisen, dass das hydraulische Bremssystem genauer geprüft oder gewartet werden muss.
Was eine hydraulische Bremse tatsächlich benötigt
Eine hydraulische Bremse nutzt unter Druck stehende Bremsflüssigkeit, um die Kraft vom Bremshebel auf die Kolben im Bremssattel zu übertragen.
Wenn du den Bremshebel ziehst:
- Der Bremshebel setzt die Bremsflüssigkeit unter Druck.
- Der Druck wird durch die Bremsleitung weitergeleitet.
- Die Kolben im Bremssattel drücken die Bremsbeläge nach innen.
- Die Beläge greifen an der Bremsscheibe.
- Die entstehende Reibung verlangsamt das Rad.
Anders als bei einer mechanischen Scheibenbremse gibt es keinen herkömmlichen Bremszug, den man einfach nachspannen kann, wenn sich das Hebelgefühl verändert.

Wenn sich eine hydraulische Bremse plötzlich ungewöhnlich anfühlt, kommen unter anderem folgende Ursachen infrage:
- Verschlissene Bremsbeläge;
- Luft im Hydraulikkreislauf;
- Ein Flüssigkeitsleck;
- Probleme mit den Kolben im Bremssattel;
- Verunreinigte Bremsbeläge oder Bremsscheibe;
- Eine beschädigte oder verzogene Bremsscheibe.
Wenn die Bremswirkung nachlässt, prüfe die Bremsbeläge, suche nach Flüssigkeitslecks, kontrolliere die Bremsscheibe und untersuche das Hydrauliksystem auf weitere mögliche Fehler.
7 wichtige Anzeichen dafür, dass deine hydraulischen E-Bike-Bremsen Aufmerksamkeit benötigen
1. Der Bremshebel fühlt sich weich oder schwammig an
Eine intakte hydraulische Bremse sollte beim Ziehen des Hebels einen gleichmäßigen und vorhersehbaren Widerstand bieten.
Fühlt sich der Hebel plötzlich weich oder schwammig an oder lässt er sich deutlich weiter als zuvor in Richtung Lenker ziehen, kann Luft in das System gelangt sein oder ein anderes hydraulisches Problem vorliegen.
Gehe nicht davon aus, dass einfaches Nachfüllen von Bremsflüssigkeit das Problem löst. Zuerst sollte die Ursache ermittelt werden.
2. Der Bremshebel kommt fast bis an den Lenker
Wenn du den Hebel beinahe bis zum Griff ziehen musst, bevor eine deutliche Bremswirkung einsetzt, prüfe:
- Den Verschleiß der Bremsbeläge;
- Hydraulikleckagen;
- Luft im System;
- Die Funktion des Bremssattels.
Ändert sich der Hebelweg plötzlich, solltest du dies nicht als normalen Verschleiß abtun. Prüfe die Bremse, bevor du normal weiterfährst.
3. Die Bremsleistung hat deutlich nachgelassen
Eine reduzierte Bremsleistung kann vom Hydrauliksystem kommen, aber auch durch verschmutzte oder verschlissene Bremsbeläge verursacht werden.
Öl, Fett oder Kettenschmiermittel auf der Bremsscheibe können die Reibung erheblich verringern.
SRAM weist ausdrücklich darauf hin, dass Bremsflüssigkeit oder Öl nicht mit den Bremsbelägen in Kontakt kommen dürfen. Bei SRAM-Systemen sollten verunreinigte Beläge ersetzt und verunreinigte Bremsscheiben sachgerecht gereinigt werden.
4. Du siehst Flüssigkeit an Leitung, Bremshebel oder Bremssattel
Hydraulikflüssigkeit sollte innerhalb des geschlossenen Bremssystems bleiben.
Achte auf feuchte oder ölige Rückstände an:
- Leitungsanschlüssen;
- Dem Bremshebel;
- Dem Bremssattel;
- Entlüftungsöffnungen;
- Beschädigten Abschnitten der Bremsleitung.
Ein bestätigtes Leck lässt sich nicht dadurch beheben, dass der Vorratsbehälter immer wieder nachgefüllt wird.
Fahre nicht weiter und repariere zuerst die Undichtigkeit.
5. Die Bremse quietscht oder schleift plötzlich
Neue Bremsgeräusche können auf Folgendes hinweisen:
- Verunreinigte Bremsbeläge;
- Verschlissene Bremsbeläge;
- Eine verunreinigte Bremsscheibe;
- Eine falsch ausgerichtete Bremsscheibe;
- Fremdkörper zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe.
Schleifende oder mahlende Geräusche sollten sofort untersucht werden, da das Reibmaterial bereits stark verschlissen sein kann.
6. Die Bremsscheibe schleift dauerhaft
Ein gelegentliches leichtes Schleifgeräusch kann durch die Ausrichtung entstehen. Dauerhafter Kontakt kann jedoch auf Folgendes hindeuten:
- Einen falsch ausgerichteten Bremssattel;
- Eine verzogene Bremsscheibe;
- Kolben, die nicht korrekt zurückfahren;
- Ein falsch eingebautes Laufrad.
Biege die Bremsscheibe nicht automatisch zurecht und verschiebe den Bremssattel nicht, bevor du festgestellt hast, welches Bauteil den Kontakt tatsächlich verursacht.
7. Das Bremsgefühl verändert sich nach langem oder starkem Bremsen
Fahrten mit hoher Zuladung, steile Abfahrten und wiederholtes Bremsen erzeugen erhebliche Wärme.
Wenn sich Hebelgefühl oder Bremsleistung nach starker Belastung deutlich verändern, lasse das System abkühlen und prüfe es vor der nächsten anspruchsvollen Fahrt.
Berühre Bremsscheibe oder Bremssattel nicht unmittelbar nach starkem Bremsen – sie können extrem heiß werden.
Die 5-Minuten-Prüfung hydraulischer Bremsen
Die meisten Fahrer können eine grundlegende Kontrolle durchführen, ohne das Hydrauliksystem zu öffnen.

Schritt 1: Bremshebel testen
Drücke bei stehendem Fahrrad Vorder- und Hinterradbremse getrennt.
Prüfe, ob:
- Der Widerstand gleichmäßig ist;
- Der Hebel normal zurückkehrt;
- Der Hebelweg länger geworden ist;
- Sich eine Bremse deutlich anders anfühlt als die andere.
Schritt 2: Auf Undichtigkeiten prüfen
Folge der Hydraulikleitung vom Bremshebel bis zum Bremssattel.
Achte auf:
- Feuchte Stellen;
- Rissige oder beschädigte Leitungen;
- Locker wirkende Verbindungen;
- Öl im Bereich des Bremssattels.
Fahre nicht mit einem bestätigten Hydraulikleck.
Schritt 3: Bremsbeläge prüfen
Kontrolliere die verbleibende Stärke des Reibmaterials.
Die Verschleißgrenzen hängen vom jeweiligen Bremsmodell ab. Verwende deshalb die Vorgaben des tatsächlichen Bremsenherstellers und nicht einen pauschalen Universalwert.
Shimano gibt beispielsweise für bestimmte aktuelle hydraulische Scheibenbremssysteme eine Mindestbelagstärke von 0,5 mm an. Dieser Wert darf jedoch nicht automatisch auf jede Bremse an jedem E-Bike übertragen werden.
Schritt 4: Bremsscheibe prüfen
Achte auf:
- Ölverschmutzungen;
- Tiefe Riefen;
- Risse;
- Sichtbare Verformungen;
- Starke Verfärbungen;
- Seitliches Taumeln.
Auch die Mindeststärke der Bremsscheibe ist modellspezifisch und sollte anhand der Markierung auf der Scheibe oder der Dokumentation des Bremsenherstellers geprüft werden.
Schritt 5: Kontrollierten Bremstest durchführen
Teste die Bremsen nach der Kontrolle bei niedriger Geschwindigkeit in einem sicheren Bereich.
Beide Bremsen sollten gleichmäßig und vorhersehbar greifen, ohne:
- Plötzlichen Druckverlust;
- Übermäßig langen Hebelweg;
- Starke Vibrationen;
- Ungewöhnliche Schleif- oder Mahlgeräusche;
- Deutlichen Verlust an Bremskraft.
Öl von Bremsbelägen und Bremsscheiben fernhalten
Eine der einfachsten Möglichkeiten, bei der normalen E-Bike-Wartung ein Bremsproblem zu verursachen, ist die versehentliche Verunreinigung der Bremsflächen.
Typische Ursachen sind:
- Kettenschmiermittel;
- Schmiermittel für die Federung;
- Allzweck-Sprühöl;
- Hydraulische Bremsflüssigkeit;
- Rückstände von Entfettern;
- Fett von Werkzeugen oder Händen.
Das ist besonders wichtig, weil viele bewegliche Fahrradteile von Schmierung profitieren – Bremsbeläge und Bremsscheiben einer Scheibenbremse jedoch nicht.
Tektro, SRAM und Shimano schreiben jeweils systemspezifische Bremsflüssigkeiten vor und warnen vor falschen Flüssigkeiten oder einer Verunreinigung der Bremskomponenten.
Trage Schmiermittel beim Schmieren der Kette oder anderer Bauteile kontrolliert auf und halte es von der Bremsscheibe fern.
Wenn Hydraulikflüssigkeit auf die Bremsbeläge gelangt, ist ein Austausch meist sicherer als der Versuch, stark verunreinigtes Reibmaterial wiederherzustellen.
Mineralöl oder DOT-Flüssigkeit: niemals raten
Dies ist einer der wichtigsten Punkte bei der Wartung hydraulischer Bremsen.
Hydraulische Fahrradbremsen verwenden nicht alle dieselbe Flüssigkeit.
Je nach System kann eine Bremse Folgendes verwenden:
- Herstellerspezifisches Mineralöl;
- DOT 4;
- DOT 5.1;
- Eine andere ausdrücklich vom Bremsenhersteller vorgeschriebene Flüssigkeit.
Diese Flüssigkeiten sind nicht untereinander austauschbar.
Tektro gibt beispielsweise an, dass seine Scheibenbremsen Tektro-Mineralöl und nicht irgendein beliebiges Mineralöl verwenden sollten.
SRAM produziert derzeit sowohl DOT- als auch Mineralöl-Bremssysteme. In den DOT-Handbüchern wird davor gewarnt, Mineralöl in DOT-Systemen zu verwenden, während für Mineralöl-Systeme das jeweils vorgeschriebene Mineralbremsöl verlangt wird.
Bevor du eine hydraulische Bremse öffnest:
- Bestimme den Bremsenhersteller.
- Ermittle das genaue Modell.
- Bestätige die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit.
- Verwende das richtige Entlüftungskit.
- Befolge das modellspezifische Verfahren.
Wähle die Bremsflüssigkeit niemals nur deshalb aus, weil ein anderes Fiido-Modell – oder ein anderes Fahrrad – dieselbe Flüssigkeit verwendet.
Wann muss eine hydraulische Bremse entlüftet werden?
Beim Entlüften der Bremse wird Luft aus dem Hydrauliksystem entfernt und – abhängig vom Verfahren – die Bremsflüssigkeit ersetzt oder aufgefrischt.
Typische Anzeichen sind:
- Dauerhaft schwammiges Hebelgefühl;
- Übermäßig langer Hebelweg;
- Unregelmäßige Bremsreaktion;
- Luft, die nach einem Leitungswechsel in das System gelangt ist;
- Hydraulische Wartungsarbeiten an Bremshebel oder Bremssattel;
- Ein vom Hersteller vorgegebenes Wartungsintervall.
Die technischen Fiido-Unterlagen weisen darauf hin, dass sich bei einigen DOT-basierten Systemen der Zustand der Flüssigkeit und das Hebelgefühl mit der Zeit verändern können und eine regelmäßige Wartung der Bremsflüssigkeit erforderlich sein kann.
Eine pauschale Regel wie „Bremsflüssigkeit jedes Jahr wechseln“ sollte jedoch nicht auf jede hydraulische E-Bike-Bremse übertragen werden.
Die aktuelle allgemeine Bremsen-Serviceempfehlung von SRAM sieht beispielsweise vor, DOT-Bremsen mindestens einmal jährlich und Mineralöl-Bremsen ungefähr alle zwei Jahre zu entlüften, bei häufigem oder aggressivem Einsatz auch früher. Das ist die SRAM-Serviceempfehlung für SRAM-Systeme und keine universelle Regel für Tektro, Shimano oder jede Fiido-Bremse.
Der richtige Wartungsplan lautet daher:
Halte dich an das Wartungsintervall des konkreten Bremssystems und warte früher, wenn Symptome auftreten.
Hydraulische Bremse entlüften: Ein sicherer 7-Schritte-Rahmen
Das genaue Entlüftungsverfahren unterscheidet sich je nach Hersteller. Dieser Artikel ersetzt deshalb nicht das Servicehandbuch des Bremsenherstellers.
Auf einer allgemeinen Ebene umfasst ein professionelles Entlüften normalerweise:
- Bremsmodell und richtige Bremsflüssigkeit bestimmen.
- Das passende, herstellerkompatible Entlüftungskit vorbereiten.
- Bremsbeläge und Bremsscheibe entfernen oder vor Verunreinigung schützen.
- Den passenden Entlüftungsblock einsetzen.
- Die Entlüftungsausrüstung nach Herstellerangaben anschließen.
- Eingeschlossene Luft entfernen und die Hydraulikflüssigkeit wie vorgeschrieben auffrischen.
- Das System schließen, alle Flüssigkeitsreste entfernen, die Bremskomponenten wieder montieren und die Bremsleistung testen.
Es darf keine Luft in das System gelangen, und die falsche Flüssigkeit kann Dichtungen beschädigen und zu einem schweren Bremsversagen führen.
Wenn du nicht sicher bist, welche Bremsflüssigkeit, Entlüftungsanschlüsse oder welches Verfahren richtig sind, sollte die Arbeit von einem professionellen Fahrradmechaniker durchgeführt werden.
Ein praktischer Wartungsplan für hydraulische Bremsen
| Intervall | Was geprüft werden sollte |
|---|---|
| Vor regelmäßigen Fahrten | Hebelgefühl und grundlegende Bremsreaktion |
| Monatlich | Bremsbeläge, Bremsscheiben, Leitungen und sichtbare Lecks |
| Alle 3–6 Monate | Genauere Prüfung von Belagverschleiß, Bremsscheibenzustand und Bremssattel |
| Nach starkem Bremsen oder Stößen | Bremsscheibe, Leitung, Bremssattel und Bremsreaktion |
| Wenn sich der Hebel schwammig anfühlt | Lecks, Luft im System oder Zustand der Bremsflüssigkeit diagnostizieren |
| Bremsflüssigkeits-Service | Das genaue Intervall des Bremsenherstellers einhalten |
Verkürze diese Intervalle, wenn du regelmäßig:
- Steile Anstiege oder Abfahrten fährst;
- Schwere Lasten transportierst;
- Passagiere mitnimmst;
- Bei Nässe oder Schlamm fährst;
- Das Fahrrad für Lieferdienste nutzt;
- Sehr viele Kilometer zurücklegst.
E-Bike-Bremsen können bei hoher Belastung deutlich schneller verschleißen als bei kurzen, flachen Stadtfahrten.
Hydraulische Scheibenbremsen von Fiido: Für unterschiedliche Einsatzbereiche entwickelt
Bei hydraulischen Scheibenbremsen geht es nicht nur um höhere Bremskraft. Bei einem E-Bike hängen gute Bremseigenschaften auch von einem vorhersehbaren Hebelgefühl, kontrollierbarer Bremskraft und einem System ab, das zum Gewicht und Einsatzzweck des Fahrrads passt.
Fiido setzt hydraulische Scheibenbremsen in mehreren E-Bike-Kategorien ein – vom leichten Urban-E-Bike bis zum Cargo-Bike mit hoher Zuladung. Zwei Modelle zeigen, wie Fiido hydraulische Bremsen für sehr unterschiedliche Einsatzbereiche nutzt.
Fiido C11 Pro: Hydraulische Bremsleistung für den täglichen Stadtverkehr
Das Fiido C11 Pro ist ein leichtes E-Bike für den täglichen Pendelverkehr, bei dem Fahrer im Verkehr, an Kreuzungen oder auf nassen Stadtstraßen häufig bremsen müssen.
Fiido stattet das C11 Pro mit hydraulischen Scheibenbremsen, einem Drehmomentsensor und einem herausnehmbaren 499,2-Wh-Akku aus. Fiido beschreibt das System als schnell und kraftvoll ansprechend, was besonders für Fahrer relevant ist, die im täglichen Stadtverkehr eine gut kontrollierbare und vorhersehbare Bremswirkung wünschen.
Das C11 Pro eignet sich besonders für:
- Tägliches Pendeln;
- Stop-and-go-Verkehr in der Stadt;
- Stadtfahrten am Wochenende;
- Fahrer, die eine reaktionsschnelle hydraulische Bremse gegenüber einer mechanischen Bremsanlage bevorzugen.
Fiido T3 Max: 4-Kolben-Hydraulikbremsen für schwere Lasten
Beim Cargo-Einsatz werden ganz andere Anforderungen an das Bremssystem gestellt. Das Fahrrad muss möglicherweise nicht nur den Fahrer, sondern auch Kinder, Einkäufe, Arbeitsausrüstung oder andere Lasten abbremsen.
Das Fiido T3 Max ist ein Cargo-E-Bike für diese höhere Belastung. Fiido stattet es mit 4-Kolben-Hydraulikbremsen, einem 100-Nm-Mittelmotor und einer maximalen Zuladung von 440,9 lb (200 kg) aus. Fiido richtet das Bremssystem auf zuverlässiges und präzises Verzögern bei Familienfahrten, Lastentransport und alltäglichem Nutzfahrten aus.
Das T3 Max eignet sich besonders für:
- Familientransport;
- Schwere Lasten;
- Liefer- und Nutzfahrten;
- Häufiges Stop-and-go unter Last;
- Fahrer, die bei einem schwereren E-Bike eine stärkere Bremsleistung benötigen.
Auch bessere Bremsen brauchen regelmäßige Wartung
Hydraulische Scheibenbremsen von Fiido verbessern die Bremsleistung in unterschiedlichen Einsatzbereichen, doch auch ein gut konstruiertes Hydrauliksystem muss regelmäßig kontrolliert werden.
Bremsbelagverschleiß, Verschmutzung der Bremsscheibe, Zustand der Hydraulikflüssigkeit und hohe Belastung können die Bremsleistung mit der Zeit beeinflussen.
Für Fiido-Fahrer ist es daher sinnvoll, die im Fahrrad verbaute Bremsleistung mit regelmäßigen Kontrollen folgender Punkte zu verbinden:
- Gefühl am Bremshebel;
- Belagverschleiß;
- Zustand der Bremsscheibe;
- Hydraulikleitungen;
- Flüssigkeitslecks;
- Veränderungen der Bremsleistung.
Ein gut gewartetes hydraulisches Bremssystem trägt dazu bei, die Bremsleistung zu erhalten, für die das Fahrrad ausgelegt wurde.
Wann solltest du nicht weiterfahren?
Beende die Fahrt und lasse die Bremse prüfen, wenn:
- Bremsflüssigkeit sichtbar austritt;
- Der Bremshebel plötzlich fast bis zum Lenker gezogen werden kann;
- Die Bremsleistung deutlich nachlässt;
- Eine Bremsleitung beschädigt ist;
- Die Bremsscheibe gerissen ist;
- Die Bremsbeläge stark verschlissen sind;
- Die Bremse nach einer grundlegenden Kontrolle weiterhin unzuverlässig ist;
- Du die richtige Flüssigkeit oder das richtige Reparaturverfahren nicht eindeutig bestimmen kannst.
Hydraulische Bremsen sind ein sicherheitskritisches System. „Irgendwann kommt das Fahrrad noch zum Stehen“ ist kein akzeptabler Wartungsstandard.
FAQ
Warum fühlt sich meine hydraulische E-Bike-Bremse weich an?
Häufige Ursachen sind Luft im Hydrauliksystem, Probleme mit der Bremsflüssigkeit, Lecks oder andere Probleme an Bremskomponenten. Prüfe zunächst auf Undichtigkeiten und Belagverschleiß, bevor du davon ausgehst, dass allein das Entlüften das Problem löst.
Wie oft sollten hydraulische E-Bike-Bremsen entlüftet werden?
Es gibt kein allgemeingültiges Intervall. Halte dich an die Vorgaben des Bremsenherstellers. Wird das Hebelgefühl weich oder ungleichmäßig, sollte früher gewartet werden.
Kann ich jedes Mineralöl in hydraulischen Fahrradbremsen verwenden?
Nein. Einige Hersteller verlangen eine bestimmte Formulierung. Tektro schreibt beispielsweise Tektro-Mineralöl für seine Scheibenbremsen vor.
Kann ich DOT- und Mineralöl-Bremsflüssigkeit mischen?
Nein. Verwende nur die Flüssigkeit, die für das konkrete Bremssystem vorgeschrieben ist. Mischen oder die Verwendung des falschen Typs kann Dichtungen beschädigen und die Bremse unsicher machen.
Warum quietschen meine Bremsen, nachdem ich die Kette geschmiert habe?
Kettenschmiermittel kann auf die Bremsscheibe oder die Bremsbeläge gelangt sein. Prüfe die Bremsflächen auf Verunreinigungen, bevor du weiterfährst.
Sollte ich hydraulische Bremssättel schmieren?
Trage kein Allzweck-Schmiermittel auf Bremsbeläge oder Bremsscheiben auf. Die Wartung der Bremssattelkolben sollte nach dem spezifischen Wartungsverfahren des Herstellers erfolgen.
Abschließender Rat: Erst prüfen, nur bei Bedarf entlüften
Eine gute Wartung hydraulischer Bremsen bedeutet nicht, das Bremssystem häufig zu öffnen.
Für die meisten Fahrer ist die sinnvollste Routine viel einfacher:
- Hebelgefühl prüfen;
- Bremsbeläge kontrollieren;
- Bremsscheiben sauber halten;
- Nach Lecks suchen;
- Bremsleistung beobachten;
- Die richtige Bremsflüssigkeit verwenden;
- Das Wartungsintervall des Herstellers einhalten.
Wenn sich die Bremsleistung plötzlich verändert, finde zuerst heraus, warum, bevor du Flüssigkeit nachfüllst oder eine Entlüftung versuchst.
Regelmäßige Kontrollen sind leicht zu erlernen. Interne Arbeiten am Hydrauliksystem erfordern mehr Präzision, denn falsche Flüssigkeit, Verunreinigung oder eingeschlossene Luft können aus einer Wartungsarbeit einen Bremsausfall machen.
Wenn du unsicher bist, wende dich vor der nächsten Fahrt an einen qualifizierten Fahrradmechaniker oder den technischen Support von Fiido.